
DORTMUND
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Revierpark Wischlingen
Wunderschöner Saunapark mit leicht japanischem
Einschlag, sauber, netter Service. Ein perfekter Platz, um mal einen halben tag
Urlaub zu machen. Das Sole-Jacuzzi ist der Hit!
Echt
gut erhaltenes Bad mit perfekter Saunalandschaft, Solebad und supi netten
Personal. Sauberkeit ist auch perfekt. Besonders die Salzstollensaune ist zwar
klein aber urgemütlich. Die Liegen werden leider oft von sog. "Stammbesuchern"
seit 20 jahren belegt. Typisch Deutsch halt. Ansonsten ein fast perfektes Bad
mit normalen Preisen.
Am WE ist oft der Bär los, Gastro manchmal überfordert, aber ok. Kicker, Snacks
alles vorhanden und das noch zu ganz normalen Preisen. Billardtisch oder ein
Flipper fehlt zum Leidwesen. Nichtraucherlandschaft im ganzen Bad, ist ein wenig
zu hart, auch wenn Rauchen ungesund ist, möchte ich nicht im Kalten draußen
stehen.
Der
Saunabereich ist super und abwechslungsreich. Es gibt sehr heiße, trockene
Saunen, ein Dampfbad, Bio-Sauna, Tropen-Sauna und und und. Zum Abkühlen sogar
einen Eiskeller. Außerdem gibt es eine Gemeinschaftssauna und zusätzlich je nach
Wochentag auch einen Damen,- bzw. Herrenbereich (kann man sich gut merken:
Männern steht der Bereich an Wochentagen zu, die mit M beginnen, also montags
und mittwochs).
Im Schwimmbad gibt es ein großes Solebecken und mehrere kleine Becken, aber
keine reinen Schwimmanlage mit 50m-Bahn o.ä.
Wohlig-warm
prickelt das Salz im Solebad auf der Haut. Reine Natursole aus dem Harz
ist reich an Mineralien und Nährstoffen. Die angenehme Temperatur des Aktivarium
Innenbecken (28 bis 30 Grad) entspannt. Bei Erkrankungen von Atemwegen,
Bewegungsapparat und Haut wirkt die Sole schmerzlindernd und heilungsfördernd.
Badenixen und Wasserratten können im beheizten Außenbecken und im ca. 30 Grad
warmen Innenbecken das ganze Jahr aktiven Badespaß genießen
Den
Revierpark kann ich empfehlen, allerdings sollte man in der Woche hingehen. Am
Wochenende geht hier nichts mehr und Entspannung stellt sich bei Gedränge auch
nicht ein.
Im
Revierpark Wischlingen ist wochentags nicht sehr viel los. Man kann also die
Anlage ganz in Ruhe genießen.
Der Schwimmbereich besteht aus einem ganz netten Solebad und einem etwas
langweiligen Schwimmbecken, was mehr zum Plantschen als zum Schwimmen geeignet
ist. Wer gerne Bahnen schwimmt, ist hier falsch.
Dafür bietet der Saunabereich umso mehr. Die zahlreichen Saunen liegen zum Teil
im Gebäude, zum Teil im Freien in kleinen Blockhütten. Viele haben Fenster zum
Rausgucken (was ist persönlich nicht so mag; man entspannt doch besser, wenn man
von möglichst wenig abgelenkt wird). Manche Saunen haben Extras wie die
Dschungelgeräusche in der Amazonassaune oder eine Farblichttherapie.
Schön ist das kleine Schwimmbecken draußen im Saunabereich. Und die aufgehängten
Wassereimer, die einige Duschen ersetzen, muss man auch mal ausprobiert haben.
Außerdem ist der Außenbereich mehr als üppig mit hübschen Steinskulpturen
bestückt, was mir sehr gut gefällt.
Wer übrigens gerne Liegen mit Handtüchern reserviert, sei hier darauf
hingewiesen, dass auf den Liegen nur deshalb "Handtücher bedeuten eine
Reservierung" steht, weil ein Scherzbold überall das "k" weggeknibbelt hat...
DORTMUND
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Revierpark Wischlingen
BUTTERMILCH WAS IST DASS? - SCHÖNER SAUNAGARTEN
Ab Dortmund Hauptbahnhof fährt die Buslinie 465 den Revierpark Wischlingen
an. Von Dortmund bzw. Essen Hauptbahnhof fährt die S 2 direkt nach Wischlingen.
Vom heruntergekommenen Bahnhof geht man ca. 8 Minuten bis zum Solebad. Aus dem
Norden und Osten über die Autobahn BAB 3 (Berlin - Hannover - Kamener Kreuz -
Oberhausen), am Autobahnkreuz Dortmund Nordwest auf die BAB 45 bis zum Gelände
oder zu den Parkplätzen. Der Revierpark Wischlingen ist ein großes, in einem
alten Park gelegenes Freizeit-Areal mit Eislaufhalle, Solebad, Saunalandschaft,
Bootsverleih, Minigolf, einem Freizeithaus mit vielfältigen Kursangeboten und
einem Freibad, das mit seinen vielen Spaßattraktionen wie Wellen-, Plansch- und
Sprungbecken kleine und große Wasserratten begeistert. Natur pur und Grün,
soweit das Auge reicht. Ein herrlicher Park mit mächtigen Bäumen, weiten Wiesen
und einem Natur-See lädt zum Entdecken und Erholen ein. Das an einem Hang
erbaute Solebad im Dortmunder Revierpark Wischlingen wirkt von außen eher
unauffällig. Der Eingangsbereich wirkt modern und einladend.
Über Stiegen kommt man zu den Umkleidekabinen. Der Grossteil der Umkleidekabinen
sind geräumig, aber einige waren schmutzig. Über die Badelandschaft erreicht man
über ein Drehkreuz die Saunalandschaft. Über eine riesige Saunabar und einen
Aufenthaltsbereich kommt man zu den Saunen. Das ist wohl in der gehobenen
Saunawelt einmalig, die Saunabar ist ein Handtuch- und Bademantelverleih. Zum
Essen gibt es nichts und der Durst kann mit Leitungswasser gestillt werden.
Erfreulicherweise ist das Mitbringen und Verzehren eigener Speisen und Getränke
nicht verboten; Tische und Stühle außerhalb des Restaurants stehen hierfür in
ausreichender Anzahl zur Verfügung. Das Restaurant das sich wieder hinter dem
Drehkreuz befindet bietet vom Erstanblick gähnende Leere. Das Personal und die
Chefitäten laufen mit Straßenschuhe durch den Hygienebereich und die
Freundlichkeit hält sich in Grenzen. Die Fachkundigkeit des Personals ist wohl
einmalig... Auf die Frage "Haben Sie auch Buttermilch?" ... kam die Antwort
"Buttermilch was ist das?"
Der Saunabereich ist in drei Teile untergliedert. So gibt es einen Damen- und
einen Herrenbereich, die allerdings je nur eine finnische Aufgusssauna, ein
Tauchbecken und eine kleine Ruhezone zu bieten haben. Deutlich großzügiger ist
dagegen der Gemeinschaftsbereich gestaltet, der mit einem ungewöhnlich großen
Angebot aufwarten kann. Im Innenbereich hat Frau und Mann die Auswahl zwischen
zwei Aufgusssaunen, einem Dampfbad, einem Tauchbecken, Abkühlungsduschen,
mehreren Fußwärmbecken, Erlebnisduschen, sowie einem Ruheraum mit Liegen und
einer Wärmebank.
Insgesamt fünf Saunen bietet der traumhafte Saunagarten. Darunter beeindrucken
vor allem die einzigartige Lappland-Sauna und die in den Hang gebaute
Salzstollen-Sauna. Zudem eine 65 ºC warme Sauna mit Lichtspiele, zwei
verschieden heiße Blockhaussaunen. In dem parkähnlichen Gelände sorgen der
Eiskeller und das große Entspannungsbecken mit dem Wasserfall für Abkühlung und
jede erdenkliche Ruhe finden Sie im Schwedischen Ruhehaus oder auf der großen
Liegewiese. Im Saunagarten wird das Saunieren zum Erlebnis in der freien Natur.
Im gesamten Gelände im Außenbereich und im Innenbereich schmücken Skulpturen die
Saunalandschaft, die auch zum Kauf angeboten werden.
Stündlich werden wechselnde, seltsame Erlebnisaufgüsse geboten, die vor allem
vom Unterhaltungswert her ihresgleichen suchen.
Freitag um 16 Uhr in der überdimensionalen Lappland-Sauna. Die Aufgießerin kommt
wortlos in die Sauna, verteilt bunte Eisleckerchen und begießt mit Gießkanne und
Wasserschlauch den riesengroßen Saunaofen. Kein Wedeln, etwas warten, neuerlich
Wasserschlauch. Warten, neuerlich Wasserschlauch. Den meisten Gästen reicht es
und verlassen den seltsamen Aufguss.
Samstag abend, Punkt neun Uhr. Die Salzstollen-Sauna ist mit 35 Leuten voll
besetzt. Zeit für einen Aufguss. Bernd Brüseke nimmt die Gießkanne und beginnt
mit dem Ritual. Langsam gießt er Wasser auf die 400 Grad heißen Saunasteine. Er
wartet einen Moment, bis alles verdampft ist, dann schwenkt er ein Handtuch
kreisend über dem Kopf und verteilt so die heiße Luft in der Kabine. Sie legt
sich wie ein Tuch um die Haut, wohliges Grunzen kommt aus allen Ecken. Nach dem
nächsten Guss aus der Kanne schlägt Brüseke das Handtuch von oben nach unten
durch die Luft. Eine zweite heiße Welle trifft auf die nackten Körper. Nach
sieben Güssen mit Wedeln und Schlagen und wieder Wedeln steht die Hitze wie Glut
in der Luft. Tatsächlich tobt sie aber vor allem in den Körpern der Gäste: Der
heiße Aufgußdampf kondensiert auf der kühleren Haut zu Wasser und gibt ihr dabei
seine Wärme ab. Gleichzeitig hindert dieser Wasserfilm die Haut am Schwitzen und
damit an der Abkühlung. Denn auch er kann nicht verdunsten, weil immer neue
feuchte Luft auf der Haut kondensieren will. So entsteht der Eindruck, als sei
die Temperatur in der Sauna stark gestiegen. Auf diese Weise werden übrigens
auch die Atemwege befeuchtet - in der trockenen Winterluft für viele eine
Wohltat.
Jeden Abend ab 20 Uhr ist der Durchgang vom Saunagarten zu den Außenbecken
geöffnet, so dass die Saunabesucher nicht nur im Saunabereich, sondern auch in
den Außenbecken des Bades textilfrei schwimmen können, sofern sie sich nicht
daran stören, dass sie möglicherweise noch vereinzelt auf Schwimmer in
Badekleidung treffen. Garantiert unter sich sind die Freunde des Saunabadens und
des textilfreien Schwimmens aber jeden Samstag abend, da dann im gesamten Bad
FKK angesagt ist. Interessant sind die laufenden Veranstaltungen - von langer
Saunanacht bis Brandungsschwimmen bei Fackelschein. Dem Außenbereich befindet
sich ein relativ großes beheiztes Schwimmbecken, in dem man selbst im Winter in
wohlig warmem Wasser seine Runden schwimmen kann, sowie ein Kalt