WOHLKOMMEN IM  23. Bezirk 1230 Wien Liesing

 INTERNATIONALE

  
WOHLFÜHL~
AUSZEICHNUNG

 


GÜTESIEGEL FREIZEITSTAR
Wotrubakirche


  1. Bezirk 1010 Wien
    Innere Stadt
     
  2. Bezirk 1020 Wien - Leopoldstadt
  3. Bezirk 1030 Wien
    Landstraße
  4. Bezirk 1040 Wien  Wieden
  5. Bezirk 1050 Wien  Margareten
  6. Bezirk 1060 Wien  Mariahilf
  7. Bezirk 1070 Wien Neubau
  8. Bezirk 1080 Wien  Josefstadt
  9. Bezirk 1090 Wien - Alsergrund
  10. Bezirk 1100 Wien - Favoriten
  11. Bezirk 1110 Wien - Simmering
  12. Bezirk 1120 Wien - Meidling
  13. Bezirk 1130 Wien - Hietzing
  14. Bezirk 1140 Wien - Penzing 
  15. Bezirk 1150 Wien - Rudolfsheim-Fünfhaus
  16. Bezirk 1160 Wien - Ottakring
  17. Bezirk 1170 Wien - Hernals
  18. Bezirk 1180 Wien - Währing
  19. Bezirk 1190 Wien - Döbling
  20. Bezirk 1200 Wien - Brigittenau
  21. Bezirk 1210 Wien - Floridsdorf 
  22. Bezirk 1220 Wien - Donaustadt
  23. Bezirk 1230 Wien - Liesing

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GEMÜTLICHKEIT AM RANDE VON WIEN

KOMM ZUM TAG DER SAUNA 20./21.4.

INSIDER~MEINUNGEN - NEWS

WIENERISCH FÜR WOHLFÜHLTOURISTEN

 

23.Bezirk 1230 Wien

         

"INTERNATIONALEFREIZEITAUSZEICHNUNG"

1 FREIZEITSTERN FREIZEITSTAR

       WOTRUBAKIRCHE

                                                                 

    

DIE KIRCHE ALS DENKMAL

Die Kirche zur Heiligsten Dreifaltigkeit in Wien-Mauer gestaltet nach den Plänen des Bildhauers Fritz Wotruba. Sie steht am Rand der Großstadt auf dem Georgenberg in Wien Mauer, in einem Teil des 23. Bezirkes der vorher ein Niemandsland war. Wotruba, der eigentlich Bildhauer war, wollte "Etwas gestalten, das zeigt, das Armut nicht hässlich sein muss, dass Entsagen in einer Umgebung sein kann, die trotz größter Einfachheit schön ist und auch glücklich macht".

Margarete Ottilinger wiederum wollte in einem Europa, in dem der Glaube an Gott schwindet, ein Zeichen setzen um die Menschen aufzurütteln und zu zeigen, dass aber trotzdem noch immer Kräfte wirksam sind, die dem Geist des Unglaubens widerstehen. Das war 1964. Bis die Kirche gebaut war sollten aber noch zwölf weitere Jahre vergehen, denn ob der Ungewöhnlichkeit von Wotrubas Entwürfen regte sich großer Widerstand. 152 Betonblöcke, ohne Symmetrie aufeinander geschachtelt, mit schmalen, verschieden hohen Fensteröffnungen türmen sich zu einem harmonischen Ganzen.

Ende 1976 wurde die Kirche vom damaligen Erzbischof von Wien der Heiligsten Dreifaltigkeit geweiht und wird seither von einer äußerst lebendigen Gemeinde mit Leben erfüllt.

Straßenbahnlinie 60 bis Maurer Hauptplatz, anschließend Buslinie 60A: Vom Maurer Hauptplatz folgen sie am besten den Hinweispfeilen!  Von Liesing: Breitenfurterstrasse stadtauswärts, bei der Rodaunerstraße (Ampel) rechts abbiegen, anschließend nach der Bergkuppe links in die Anton Kriegergasse einbiegen, diese bis zum Ende fahren, dann rechts abbiegen und die nächste Gasse links einbiegen.

   
   

Christl Pöschel

 Rysergasse

A-1230 Wien - Mauer

++43+1223 922 4 kirche@georgenberg.at

 

23.Bezirk 1230 Wien    

 

GEMÜTLICHKEIT

AM RANDE VON WIEN

 

Liesing wird von der Südbahn durchquert. Bahnhof Liesing (Schnellbahn). Die Lokalbahn nach Baden bei Wien erschließt die Gebiete entlang der Triester Straße, die Straßenbahnlinie 60 verbindet Rodaun und Mauer mit Wien/Hietzing und die U-Bahn Linie U 6 hat ihre Endstelle in Siebenhirten. Einwohner: 84.718 . Wien/Liesing ist der 23. Bezirk von Wien, im Süden und Südwesten der Stadt, etwa 10 km Luftlinie vom Zentrum entfernt. Im 20. Jahrhundert entstanden zwischen den alten Ortskernen von Inzersdorf, Atzgersdorf, Erlaa, Siebenhirten, Liesing, Rodaun, Kalksburg und Mauer sowohl Wohnanlagen als auch bedeutende Industriebetriebe.

Die westlichen Bezirksteile im Wienerwald (Mauer, Kalksburg, Rodaun) sind gehobenes Wohngebiet mit einem hohen Anteil an Eigenheimen. Liesing liegt im Südwesten der Stadt Wien und grenzt an Niederösterreich sowie an die Bezirke Favoriten, Meidling und Hietzing. Der Bezirk liegt entlang der beiden Ufer des Liesingbaches und erstreckt sich vom Wienerwald bis ins Wiener Becken. Liesing ist mit einem Anteil von 7,7% an der Gesamtfläche der fünftgrößte Bezirk Wiens. Ein Drittel fällt dabei auf Grünflächen. Von wirtschaftlicher Bedeutung war lange Zeit der Liesingbach, der sich bei Rodaun als "Reiche Liesing" mit der "Dürren Liesing" vereint. Die Ortschaften des Bezirks waren lange Zeit von Überschwemmungen bedroht. 1916 begann schließlich die Regulierung, die nach dem Zweiten Weltkrieg abgeschlossen war. Heute ist man bemüht die harte Verbauung durch eine Renaturierung zu ersetzten.
  • Sehenswürdigkeiten

    • Wotruba-Kirche Im Ortsteil Mauer liegt die Wotrubakirche, eine aus kubischen Formen zusammengefügte Kirche vom Bildhauer Fritz Wotruba.

    • Das Schloss Alterlaa ein mittelalterlicher Herrensitz (1766-1770 in die heutige Form umgebaut).

 

   
       post@b23.magwien.gv.at    www.wien.gv.at/liesing 

 

  NEWS INSIDER-MEINUNGEN    


Ing. Hans Hörbiger (1860-1931), Vater der bekannten Schauspieler Attila und Paul Hörbiger und Urheber der so genannten Welteistheorie, einer in der NS-Zeit populären, aber wissenschaftlich nicht fundierten Kosmogonie besaß in Atzgersdorf eine alte Schmiede (Breitenfurter Straße/Erlaaer Straße; 1961 abgetragen), die er zu seiner Werkstatt gemacht hatte. 1885 erhielt er ein Patent für ein reibungsfrei geführtes Plattenventil für Pumpen.

Der bedeutende österreichische Schriftsteller und Dichter Hugo von Hofmannsthal (geboren 1874 in Wien) wohnte ab 1900 in Rodaun im heute nach ihm benannten „Hofmannsthal-Schlössl“ (ehemals „Fuchs-Schlössl – siehe oben) in der Ketzergasse, wo er im Jahre 1929 starb. In Rodaun entstanden viele seiner Werke, hier arbeitete er auch mit Max Reinhardt (1873-1943) zusammen. Die 1918 erschienenen „Rodauner Nachträge“ führen seinen Aufenthaltsort im Titel. Im Bezirksmuseum ist das Schaffen des bekannten Dichters genau dokumentiert.


Wotruba, Fritz, * 23. 4. 1907 Wien, † 28. 8. 1975 ebenda, einer der bedeutendsten Bildhauer des 20. Jahrhunderts. 1921-24 Ausbildung zum Graveur, studierte bei A. Hanak an der Akademie der bildenden Künste in Wien, lebte 1938-45 in Emigration in der Schweiz und war ab 1945 Professor an der Akademie der bildenden Künste in Wien; 1948 und 1952 österreichischer Vertreter auf der Biennale in Venedig. Seine menschlichen Figuren standen anfangs in der Tradition des Realismus (zum Beispiel Denkmal der Arbeit in Donawitz, 1932). Nach 1945 arbeitete er zunehmend in archaisierender Stilisierung mit kubischen Formelementen, wobei die kantig-blockhafte Grundstruktur des Steins, des von ihm hauptsächlich verwendeten Materials, entscheidender Ausdrucksträger wurde (zum Beispiel "Sitzende Figur", 1949, Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien). Ab den 50er Jahren entstanden zahlreiche Arbeiten für den öffentlichen Raum (unter anderem Wagner-Denkmal, 1969, Mainz; "Große liegende Figur", 1971, Rotterdam), baugebundene Reliefs und Köpfe sowie Arbeiten für das Theater (1948-67 Wien, Salzburger Festspiele, Athen, Berlin) und ein umfangreiches graphisches Werk. 1974-76 wurde nach seinen Plänen (Entwürfe ab 1967) die Dreifaltigkeitskirche in Wien-Mauer errichtet ("Wotruba-Kirche"). Wotruba verhalf der österreichischen Plastik nach 1945 durch seine Arbeiten und durch die langjährige Lehrtätigkeit an der Wiener Akademie zu internationalem Ruf ("Wotruba-Schule"). Zu seinen Schülern zählten so bedeutende Bildhauer wie H. Leinfellner, J. Pillhofer, A. Urteil, J. Avramidis und A. Hrdlicka. Großer Österreichischer Staatspreis 1958, Österreichisches Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst 1971.
 

 

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